Konrad Kubis

22. März 1915, Dörnberg/Kreis Kempen (Kępno) – 17. Juli 1942
Konrad Kubis wird am 22. März 1915 in Dörnberg gebo­ren und erlernt nach dem Besuch der Volksschu­le das Schneider­handwerk. Im März 1938 wird er zum Militär­dienst eingezogen und dem Grenz­schutz an der pol­nisch-russischen Grenze zugeteilt. Zu Beginn des Zwei­ten Weltkriegs gerät er in russi­sche Kriegsgefangen­schaft, kommt nach einem Austausch als Kriegsgefang­ener nach Sachsen und wird im Sommer 1940 aus der Gefangen­schaft entlassen.
Im Herbst 1935 enttarnt Kubis seinen Kollegen als Agen­ten der Gestapo und erhält von den polnischen Behör­den den Auftrag, den deutschen V-Mann weiter zu beo­bachten. Dieser wird im August 1936 we­gen „Landesver­rats“ verurteilt.
Kubis wird im September 1940 festgenommen, vom „Volks­gerichtshof“ am 27. März 1942 wegen „Lan­desver­rats“ zum Tode verurteilt und am 17. Juli 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Konrad Kubis vom 15. November 1941

Bundesarchiv R 3017/12039

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Konrad Kubis vom 27. März 1942

Bundesarchiv R 3017/12039

Sterbeurkunde von Konrad Kubis vom 17. Juli 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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