Ludvík Kuchyňa
Am 12. März 1942 fährt er von Berlin nach Stuttgart und dann weiter nach Konstanz, wo er am 14. März 1942 ankommt. Ludvík Kuchyňa möchte unbemerkt in die Schweiz gelangen, sich beim dortigen tschechischen Konsulat melden und in die Tschechische Legion eintreten, die aufseiten Großbritanniens gegen das Deutsche Reich kämpft.
Da er in Konstanz keine für den Grenzübertritt geeignete Stelle findet, fährt er am 16. März 1942 nach Singen, wo er am Bahnhof von der Grenzpolizei festgenommen wird. Am 25. Juni 1943 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn wegen „Landesverrats” zum Tode.
Ludvík Kuchyňa wird am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Ludvík Kuchyňa und andere vom 24. Juni 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-391-7
Sterbeurkunde von Ludvík Kuchyňa vom 10. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





