Adam Kuckhoff
Seit 1933 bestehen über Greta Lorke, mit der er seit 1937 verheiratet ist, freundschaftliche Kontakte zu Arvid und Mildred Harnack. Aus dieser Freundschaft entwickelt sich ein Diskussionskreis, dem später auch Adolf Grimme und John Sieg angehören. 1940 lernt Kuckhoff Harro Schulze-Boysen kennen und gehört zur Widerstandsgruppe, die von der Gestapo bald als „Rote Kapelle” bezeichnet wird.
Er arbeitet an illegalen Schriften mit, unter anderem an „Die innere Front” und „Offene Briefe an die Ostfront”. Kuckhoff hat auch Kontakte zu dem Vertreter der sowjetischen Botschaft Alexander Korotkow.
Nach der Enttarnung der Roten Kapelle nimmt die Gestapo Kuckhoff am 12. September 1942 während Filmarbeiten in Prag fest. Adam Kuckhoff wird am 3. Februar 1943 vom Reichskriegs­gericht zum Tode verurteilt und am 5. August 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Schrift der Roten Kapelle „Offene Briefe an die Ostfront”, Januar 1942
Bundesarchiv R 3018/2
Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils gegen Adam Kuckhoff und andere, 4. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Karton A, StPL (RKA)
Sterbeurkunde von Adam Kuckhoff vom 6. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











