Josef Kuczera
8. Januar 1917, Rostropitz/Bielitz (Roztropice)
– 4. August 1944
Josef Kuczera stammt aus Oberschlesien, arbeitet als Schlosser in einer Firma in Bielitz und ist aufgrund Arbeitsmangels ab 1934 erwerbslos. 1939 wird er vom Arbeitsamt Bielitz nach Berlin verpflichtet und als Schlosser in Reichsbahnausbesserungswerken eingesetzt. Im Februar 1944 lehnt er den durch alliierte Luftangriffe bedingten fünften Wechsel in ein anderes Werk ab und bleibt der Arbeit fern.
Ab Ende März 1944 begeht er auf dem Anhalter Bahnhof mit anderen Personen zusammen mehrere Kofferdiebstähle und verkauft die enthaltenen Kleidungsstücke auf dem Schwarzmarkt.
Josef Kuczera wird am 12. Juli 1944 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin wegen „Verbrechens gegen die Volksschädlingsverordnung und die Polenstrafrechtsverordnung” zum Tode verurteilt und am 4. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Ab Ende März 1944 begeht er auf dem Anhalter Bahnhof mit anderen Personen zusammen mehrere Kofferdiebstähle und verkauft die enthaltenen Kleidungsstücke auf dem Schwarzmarkt.
Josef Kuczera wird am 12. Juli 1944 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin wegen „Verbrechens gegen die Volksschädlingsverordnung und die Polenstrafrechtsverordnung” zum Tode verurteilt und am 4. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Josef Kuczera vom 5. August 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

