Rudolf Kudrna
Im Februar 1941 – nach der Annexion der Sudeten durch das Deutsche Reich und dem Verbot der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) – gewinnt ihn sein Bekannter Josef Röhlich für die Mitarbeit in der illegalen KPČ. Röhlich untersteht Erhard Lammel, der als Mitglied der Zentralleitung in Prag die Partei im „Sudetengau” wiederaufzubauen sucht. Rudolf Kudrna soll in Hostomitz eine illegale Gruppe aufbauen, wirbt sechs Personen an und führt Mitgliedsbeiträge ab.
Am 14. Oktober 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” Rudolf Kudrna zusammen mit Josef Röhlich, Erhard Lammel und zwei weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Alle fünf Männer werden am 1. Februar 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Rudolf Kudrna
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Erhard Lammel und andere vom 14. Oktober 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 37, inv. č./Inv. Nr. 227/2
Schnellbrief des Gestapopolizeiamts Berlin mit Ablehnung des Gnadenerweises für Rudolf Kudrna und weitere Personen vom 18. November 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 37, inv. č./Inv. Nr. 227/3
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Rudolf Kudrna und weitere Personen vom 1. Februar 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 37, inv. č./Inv. Nr. 227/1
Sterbeurkunde von Rudolf Kudrna vom 2. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


















