Walter Küchenmeister
1933 und 1934 wird er unter anderem im KZ Sonnenburg inhaftiert. Nach seiner Freilassung hat er Verbindung zu Harro Schulze-Boysen. Er organisiert Spendensammlungen für politische Gefangene und führt politische Schulungen unter Studentinnen und Studenten durch.
Wegen einer schweren Tuberkuloseerkrankung reist er zum Kuraufenthalt in die Schweiz und tritt dort in Kontakt mit KPD-Funktionären. Nach seiner Rückkehr gehört er wieder dem Führungskreis der Schulze-Boysen-Gruppe und somit der Roten Kapelle an.
Nach der Enttarnung der Gruppe wird er am 16. September 1942 festgenommen und am 6. Februar 1943 vom Reichskriegsgericht wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 13. Mai 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des Reichskriegsgerichts gegen Walter Küchenmeister und andere, 6. Februar 1943
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sterbeurkunde von Walter Küchenmeister vom 14. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
































