Arthur Kühn
Mit 17 Jahren wird er zum ersten Mal wegen Diebstahls verurteilt und für ein halbes Jahr in einer Fürsorgeeinrichtung untergebracht. Nach mehreren kürzeren Haftstrafen wegen Eigentumsdelikten verurteilt ihn das Sondergericht II beim Landgericht Berlin im März 1936 zu drei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus, die er bis Ende August 1939 verbüßt.
Im September 1939 begeht Arthur Kühn erneut Diebstähle in Wohnungen, die er als Untermieter bewohnt. Er wird vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin am 12. März 1940 auf Basis der Volksschädlingsverordnung zum Tode verurteilt und 26-jährig am 29. April 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Arthur Kühn
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor des Sondergerichts I bei dem Landgericht Berlin gegen Arthur Kühn, 15. März 1940
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 258
Bescheid über die Hinrichtung von Arthur Kühn an den Reichsjustizminister vom 29. April 1940
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 258/1
Sterbeurkunde von Arthur Kühn vom 29. April 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









