Richard Kührig
Zusammen mit Arbeitskameraden hält er Kontakt zu Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die ab 1944 im Lautawerk eingesetzt sind und in zwei Gefangenenlagern auf dem Werksgelände auf engstem Raum leben müssen, und unterstützt diese nach Möglichkeit. Ihnen wird zudem vorgeworfen, sich kommunistisch und marxistisch betätigt und ausländische Radiosender abgehört zu haben.
Richard Kührig wird 1944 zusammen mit fünf anderen Männern aus seinem Betrieb von der Gestapo Frankfurt/Oder festgenommen, im Strafgefängnis Plötzensee inhaftiert und der „Vorbereitung zum Hochverrat” angeklagt.
Richard Kührig begeht in der Nacht zum 17. Juli 1944 in Plötzensee Suizid.
Dokumente
Bericht des Reichssicherheitshauptamts über die Festnahme von Richard Kührig und weitere fünf Personen durch die Gestapo Frankfurt/Oder, um 1944
Bundesarchiv R 58/210
Sterbeurkunde von Richard Kührig vom 18. Juli 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




