Dominik Kujawa

1. Januar 1900, Gąsiorów/Koło – 22. August 1942
Der Fleischer und Kolonialwarenhändler Dominik Kujawa lebt 1941 im Dorf Biechowy im Kreis Konin.
Im Herbst 1941 versorgt er den aus deutscher Kriegs­­gefangen­schaft geflohenen sowjetischen Soldaten Fiodor Asarow mit Brot, einem kleinen Geldbetrag und etwas Tabak. Im November 1941 wird der 26 Jahre alte Asarow aufgrund einer Denunziation von einer deut­schen Gendar­merie­streife auf­gegriffen. Die Polizei ver­haftet daraufhin mehrere polnische Bürgerinnen und Bürger, darunter Anfang 1942 auch Dominik Kujawa.
Am 28. Mai 1942 wird Dominik Kujawa vom 2. Senat des „Volks­ge­richts­hofs” wegen „Schädigung des Reichs­wohls in Ver­bindung mit landes­verräte­rischer Begünstigung des Fein­des” zum Tode verurteilt und am 22. August 1942 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Dominik Kujawa

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Dominik Kujawa vom 18. März 1942

Bundesarchiv R 3017/12092

Tenor des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Dominik Kujawa vom 28. Mai 1942

Bundesarchiv R 3017/49574

Handschriftliches Gnadengesuch von Dominik Kujawa mit deutscher Übersetzung vom 5. Juli 1942

Bundesarchiv R 3017/49574

Sterbeurkunde von Dominik Kujawa vom 22. August 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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