Antonín Kulička


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Antonín Kulička, 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-16
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht und der Errichtung des „Protektorats Böhmen und Mähren” unterstützt Antonín Kulička die tschechische Widerstandsbewegung, indem er in Postämtern Deckadressen einrichtet. Die dort eingehenden gesammelten Informationen aus dem „Protektorat” werden weiter ins Ausland übermittelt.
Er wird am 20. Oktober 1941 festgenommen und am 28. Mai 1943 zusammen mit Bedřich Jetonický, Ladislav Lukeš, Ferdinand Malina, Josef Oliva und Jan Weil vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Alle sechs Männer werden am 9. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Kulička und weitere Personen vom 10. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Kulička und weitere Personen vom 28. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Mitteilung über die Voll­streckung des Todesurteils gegen Antonín Kulička auf Anordnung des Reichsjustizministers, 9. September 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-11
Sterbeurkunde von Antonín Kulička vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
























































