Witold Kurlandt

13. April 1905, Nidom/Gnesen (Gniezno) – 13. Oktober 1942
Witold Kurlandt besucht in Gniezno (Gnesen) und Inowro­cław (Hohen­salza) das Gymnasium und legt das Abitur ab. Er studiert von 1926 bis 1929 an der Univer­sität Poznań Chemie. Von 1930 bis 1931 dient er beim polni­schen Heer. Im Anschluss arbeitet er zunächst bei einer Versiche­rungs­gesell­schaft und ab 1936 bis zu seiner Fest­nahme als kauf­män­nischer Ange­stellter in einer Posener Fabrik.
Seit Februar 1940 unter­stützt Kurlandt die polnische Wider­stands­organi­sation Wojskowa Organi­zacja Ziem Zachod­nich (WOZZ – Militär­organi­sation der Westge­biete). Er wird Führer der Bezirks­gruppe Posen Mittel­stadt und mit der Werbung neuer Mit­glieder beauftragt.
Am 25. August 1941 wird Witold Kurlandt festge­nommen und am 15. Juni 1942 zusammen mit fünf weiteren An­geschul­digten wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” angeklagt. Das Ober­landes­gericht Posen verurteilt ihn und vier weitere Ange­klagte am 4. September 1942 zum Tode.
Witold Kurlandt wird am 13. Oktober 1942 in Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Witold Kurlandt

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des Oberlandesgerichts Posen gegen Witold Kurlandt vom 15. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/15974

Todesurteil des Oberlandesgerichts Posen gegen Witold Kurlandt vom 4. September 1942

Bundesarchiv R 3017/15974

Sterbeurkunde von Witold Kurlandt vom 14. Oktober 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück