Stanisław Kwiatkowski

19. Februar 1914, Lodz (Łódź) – 9. März 1943
Stanisław Kwiatkowski

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanisław Kwiatkowski, 1942

Bundesarchiv R 3017/12177

Stanisław Kwiatkowski kommt im Dezember 1939 zu­sammen mit seiner Frau als „Zivil­arbeiter” nach Deutsch­land. Beide sind als Land­arbeiter im nieder­bayerischen Haidendorf tätig.
Im Juni 1942 schreibt Stanisław Kwiatkowski einen Brief an seinen Schwager, der sich in deutscher Kriegs­gefangen­schaft befindet. Darin gibt er seiner Hoffnung Aus­druck, dass der Krieg bald mit einer Nieder­lage Deutsch­lands enden wird.
Der 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” verurteilt Stanislaw Kwiatkowski am 22. Dezember 1942 mit der Begrün­dung, er habe mit der Übersen­dung des Briefes „das Wohl des deutschen Reiches geschädigt, den Hoch­verrat vorbe­reitet sowie den Feind des Reichs begüns­tigt” zum Tode.
Stanisław Kwiat­kowski wird am 9. März 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Stanisław Kwiatkowski

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Stanisław Kwiatkowski vom 3. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/12177

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stanisław Kwiatkowski vom 22. Dezember 1942

Bundesarchiv R 3017/12177

Handschriftliches Gnadengesuch von Stanisław Kwiatkowski vom 2. Januar 1943 mit deutscher Übersetzung

Bundesarchiv R 3017/12177

Vollstreckungsmeldung des Todesurteils gegen Stanisław Kwiatkowski vom 9. März 1943

Bundesarchiv R 3017/12177

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