Stanisław Kwiatkowski
Im Juni 1942 schreibt Stanisław Kwiatkowski einen Brief an seinen Schwager, der sich in deutscher Kriegs­gefangenschaft befindet. Darin gibt er seiner Hoffnung Aus­druck, dass der Krieg bald mit einer Niederlage Deutsch­lands enden wird.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Stanislaw Kwiatkowski am 22. Dezember 1942 mit der Begründung, er habe mit der Übersendung des Briefes „das Wohl des deutschen Reiches geschädigt, den Hochverrat vorbe­reitet sowie den Feind des Reichs begünstigt” zum Tode.
Stanisław Kwiatkowski wird am 9. März 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Stanisław Kwiatkowski
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Stanisław Kwiatkowski vom 3. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/12177
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stanisław Kwiatkowski vom 22. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/12177
Handschriftliches Gnadengesuch von Stanisław Kwiatkowski vom 2. Januar 1943 mit deutscher Übersetzung
Bundesarchiv R 3017/12177
Vollstreckungsmeldung des Todesurteils gegen Stanisław Kwiatkowski vom 9. März 1943
Bundesarchiv R 3017/12177























