Josef Kysela
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an und wird Teil der Widerstandsgruppe um Artur Schwarz. Diese hat über Miloš Bondy Kontakte zur geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) und organisiert unter anderem den Transfer ehemaliger Legionäre in die Exilarmee ins Ausland.
Josef Kysela soll nach Anweisung durch Artur Schwarz Sabotagepläne gegen den Güterverkehr nach Deutschland ausführen, eine größere gesamtstaatliche Aktion ist vorgesehen für den August 1940.
Die Gruppe wird enttarnt und Josef Kysela am 23. April 1940 festgenommen. Am 21. November 1942 verurteilt ihn der 1. Senat des „Volksgerichtshofs” zusammen mit Artur Schwarz und weiteren zwölf Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode.
Josef Kysela stirbt am 30. Januar 1943 während der Haft im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Kysela
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Artur Schwarz und andere vom 15. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Artur Schwarz und andere vom 21. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Sterbeurkunde von Josef Kysela vom 1. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























































