Marcel Lacoste
17. Mai 1923, Angers
– 24. November 1944
Marcel Lacoste kommt im Januar 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. In Genshagen arbeitet er bis Mitte Juli 1942 bei Daimler-Benz.
Dann wird er Chauffeur beim Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK) und arbeitet einen Monat bis Mitte August 1942 in Russland. Durch einen Minensplitter verliert Lacoste das rechte Auge. Er kehrt nach Deutsch­land zurück und erhält im Oktober 1942 Urlaub in Frank­reich. Danach arbeitet Lacoste erneut bis April 1944 in Russland. Anschließend geht er „unerlaubt“ nach Frankreich zurück, wird dort im Juli 1944 auf­gegriffen und nach Deutschland gebracht, wo er in Berlin eine neue Stelle findet.
Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn gemeinsam mit Andrée Lucas, Maurice Petit und Raymond Peuvion am 25. Oktober 1944 wegen Mordes zum Tode.
Marcel Lacoste wird am 24. November 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dann wird er Chauffeur beim Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK) und arbeitet einen Monat bis Mitte August 1942 in Russland. Durch einen Minensplitter verliert Lacoste das rechte Auge. Er kehrt nach Deutsch­land zurück und erhält im Oktober 1942 Urlaub in Frank­reich. Danach arbeitet Lacoste erneut bis April 1944 in Russland. Anschließend geht er „unerlaubt“ nach Frankreich zurück, wird dort im Juli 1944 auf­gegriffen und nach Deutschland gebracht, wo er in Berlin eine neue Stelle findet.
Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn gemeinsam mit Andrée Lucas, Maurice Petit und Raymond Peuvion am 25. Oktober 1944 wegen Mordes zum Tode.
Marcel Lacoste wird am 24. November 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.