Ulla Laetsch
Ulla Laetsch wird im April 1942 unter dem Vorwurf festgenommen, Geld und Wertgegenstände aus Nachlasspäckchen entwendet zu haben. Das Sonder­gericht II beim Landgericht Berlin verurteilt sie am 4. Juni 1942 wegen „Verbrechens gegen die Volksschädlings­verordnung” in Verbindung mit Unter­schlagung zum Tode.
Nachdem ihr Gnadengesuch abgelehnt worden ist, wird Ulla Laetsch am 8. Juli 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ulla Laetsch
Landesarchiv Berlin A Rep 369, Nr. 2565
Urteil des Sondergerichts Berlin gegen Ulla Laetsch, 4. Juni 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6296
Ablehnung des Gnadengesuchs von Ulla Laetsch, 29. Juni 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6296/2
Kostenrechnung über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Ulla Laetsch, 30. September 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6296
Schreiben des Vorstands des anatomisch-biologischen Instituts der Universität Berlin Prof. Hermann Stieve mit der Bitte um Überlassung der Akten von Ulla Laetsch, 2. Oktober 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6296

















