Roger Lafon

16. Februar 1908, Périgueux – 29. September 1944
Roger Lafon kommt im Juli 1943 als französischer „Zivilarbeiter” nach Deutschland und ist zunächst bei der Deutschen Lufthansa in Staaken bei Berlin beschäftigt. Ende des Jahres 1943 wird er wegen Diebstahls zu einer zweimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung geht er nur noch unregelmäßig zur Arbeit.
Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt Roger Lafon wegen zahlreicher Geschäfts­einbrüche auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung” am 24. August 1944 zum Tode. Neun weitere der insgesamt 31 Angeklagten werden ebenfalls zum Tode verurteilt, die anderen erhalten zum Teil hohe Zuchthausstrafen.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Roger Lafon am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Roger Lafon

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils, 22. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr.  3072/25

Sterbeurkunde von Roger Lafon vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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