Ewald Lakota
Ewald Lakota wird laut Anklage des „Volksgerichtshofs” vorgeworfen, von April 1936 bis zu seiner Festnahme im September 1937 Beziehungen zum polnischen Nach­richtendienst unterhalten zu haben. Er hat militärisch relevante Informationen über die Stärke der Trup­penteile der Wehrmacht, Bewaffnung, Ausrüstung und Ausbildung beschafft. Außerdem soll er zusam­men mit dem von ihm angeworbenen Johann Sroka gefälschte Schriftstücke des Reichsarbeits­dienstes an den polnischen Nachrichtendienst weiterge­geben haben.
Der 3. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Lakota und Sroka wegen „Landesverrats” am 20. September 1939 zum Tode.
Ewald Lakota wird am 17. November 1939 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ewald Lakota
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Ewald Lakota und Johann Sroka vom 13. April 1939
Bundesarchiv R 3017/35236
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ewald Lakota und Johann Sroka vom 20. September 1939
Bundesarchiv R 3017/12207
Sterbeurkunde von Ewald Lakota vom 17. November 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

































































































