Fritz von der Lancken
In der Dienststelle Friedrich Olbrichts ist 1943 und 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg Chef des Stabes. Von der Lancken stellt Stauffenberg seine Wohnung in Potsdam für Besprechungen zur Verfügung.
Vor dem Attentat am 20. Juli 1944 bewahrt er den Sprengstoff beim Wehrbezirkskommando Potsdam auf. Am Tag des Umsturzversuchs bewacht von der Lancken in der Zentrale der Verschwörer in der Bendlerstraße vorübergehend General Kortzfleisch, den Wehrkreiskommandanten des Wehrkreises III (Berlin).
Er wird im Bendlerblock festgenommen und im Anschluss im Zellenbau des Konzentrationslagers Ravensbrück gefangengehalten. Am 29. September 1944 wird Fritz von der Lancken vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Erste Festnahmeliste der „Gestapo-Sonderkommission 20. Juli 1944”, 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs des Heeres” aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944
Bundesarchiv Militärarchiv
Sterbeurkunde von Fritz von der Lancken vom 30. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











