Fritz von der Lancken

21. Juni 1890, Nieder-Jeutz (Yutz) – 29. September 1944
Fritz von der Lancken

Fritz von der Lancken

Archiv des Instituts für Zeitgeschichte ED 106/53

Der dreifache Vater Fritz von der Lancken kommt als Oberstleutnant in das Allgemeine Heeresamt im Oberkommando des Heeres.
In der Dienststelle Friedrich Olbrichts ist 1943 und 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg Chef des Stabes. Von der Lancken stellt Stauffenberg seine Wohnung in Potsdam für Besprechungen zur Verfügung.
Vor dem Attentat am 20. Juli 1944 bewahrt er den Sprengstoff beim Wehrbezirkskommando Potsdam auf. Am Tag des Umsturzversuchs bewacht von der Lancken in der Zentrale der Verschwörer in der Bendlerstraße vorübergehend General Kortzfleisch, den Wehrkreiskommandanten des Wehrkreises III (Berlin).
Er wird im Bendlerblock festgenommen und im An­schluss im Zellenbau des Konzentrationslagers Ravensbrück gefangengehalten. Am 29. September 1944 wird Fritz von der Lancken vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Erste Festnahmeliste der „Gestapo-Sonderkommission 20. Juli 1944”, 24. Juli 1944

Bundesarchiv NS 6/4

Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs des Heeres” aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944

Bundesarchiv Militärarchiv

Sterbeurkunde von Fritz von der Lancken vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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