Otto Lang
Seit 1935 ist er in der AEG-Turbinenfabrik in der Huttenstraße in Berlin-Moabit beschäftigt. Dort gehört er einer illegalen Widerstandsgruppe an, die Auslandsnachrichten und Flugblätter verbreitet, Familien von Verfolgten des Nationalsozialismus unterstützt und Kontakte zu Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern pflegt.
Zu Beginn des Jahres 1945 wird die Gruppe von einem Spitzel verraten. Am 21. Februar 1945 wird Otto Lang festgenommen und das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 eingeliefert.
Beim Prozess vor dem Kammergericht Berlin wird Otto Lang am 21. März 1945 zum Tode verurteilt. Er wird noch am selben Tag in das Strafgefängnis Berlin-Plötzensee gebracht und dort am 10. April 1945 ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Otto Lang
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Otto Lang vom 11. April 1945
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



