Karl Langbrand
Im Oktober 1943 wird Karl Langbrand erneut festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, sich in Stuttgart Zugang zur Wohnung einer Familie, die die Stadt aufgrund der Luftangriffe verlassen hatte, verschafft zu haben, sich dort einquartiert und verschiedene Einrichtungsgegenstände verkauft zu haben.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt Karl Langbrand am 8. März 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung”zum Tode. Er wird am 29. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Langbrand
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Langbrand vom 8. März 1944
Bundesarchiv R 3001/143432
Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl Langbrand vom 17. März 1944
Bundesarchiv R 3001/143432
Mitteilung über die Hinrichtung von Karl Langbrand vom 1. April 1944
Bundesarchiv R 3001/143432
Sterbeurkunde von Karl Langbrand vom 30. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














