Karl Langbrand

27. Dezember 1919, Hildesheim – 29. März 1944
Karl Langbrand absolviert nach dem Besuch der Volksschule eine kaufmännische Ausbildung und arbeitet anschließend in verschiedenen Berufen. Wegen mehrerer Eigentumsdelikte wird er zu Haftstrafen verurteilt.
Im Oktober 1943 wird Karl Langbrand erneut festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, sich in Stuttgart Zugang zur Wohnung einer Familie, die die Stadt aufgrund der Luftangriffe verlassen hatte, verschafft zu haben, sich dort einquartiert und verschiedene Einrichtungsgegenstände verkauft zu haben.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt Karl Langbrand am 8. März 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung”zum Tode. Er wird am 29. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Langbrand

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Langbrand vom 8. März 1944

Bundesarchiv R 3001/143432

Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl Langbrand vom 17. März 1944

Bundesarchiv R 3001/143432

Mitteilung über die Hinrichtung von Karl Langbrand vom 1. April 1944

Bundesarchiv R 3001/143432

Sterbeurkunde von Karl Langbrand vom 30. März 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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