René Lavenu
Im November 1942 sowie im Januar und Februar 1943 beteiligt sich Lavenu an fünf Einbruchdiebstählen in Berliner Geschäfte. Deswegen klagt ihn das Sonder­gericht IV bei dem Landgericht Berlin am 4. September 1943 gemeinsam mit neun anderen Zwangsarbeitern aus Frankreich und Belgien an. Auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ wird Lavenu, trotz seines jungen Alters, gemeinsam mit zwei weiteren Angeklagten zum Tode verurteilt.
Wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag wird René Lavenu am 10. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von René Lavenu
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577
Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Hinrichtung von René Lavenu, Robert Briatte und René Maquin
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von René Lavenu
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577
Sterbeurkunde von René Lavenu vom 16. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die Vollstreckung von Todesurteilen vom 7. bis 10. September 1943, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019
















