Karl Lawitzke

27. Mai 1920, Bütow (Bytów) – 6. Dezember 1943
Karl Lawitzke wächst in einer Arbeiter­familie mit vier Geschwistern auf. Nach der Volks­schule erlernt er das Maschinen­schlosser­hand­werk bei der Berliner Ver­kehrs-Aktien­gesell­schaft (BVG) und arbeitet zuletzt in einer Metall­waren­fabrik im Berliner Norden.
1942/43 werden ihm und dem Arbeiter Karl-Heinz Panter­müller der Dieb­stahl von Geld, Lebens­mitteln und Kleidung sowie deren Verkauf auf dem Schwarz­markt vorgeworfen. Am 15. November 1943 werden beide vom Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin auf Grundlage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Volks­schäd­lings­verord­nung” zum Tode verurteilt.
Karl Lawitzke wird am 6. Dezember 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Lawitzke

Landesarchiv Berlin A Rep 369, Nr. 2620

Sterbeurkunde von Karl Lawitzke vom 7. Dezember 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück