Jean Le Corre

2. April 1918, Saint-Ségal – 29. September 1944
Jean Le Corre kommt am 4. September 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Berlin und arbeitet als Mechaniker bei der Firma Robert Karst, einem Hersteller von elektrotechnischen Bauelementen.
Im Sommer 1944 beteiligt sich Le Corre an Geschäfts- und Kellereinbrüchen in Berlin. Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt Le Corre und neun weitere französische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter am 7. September 1944. Auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ ergeht gegen Le Corre ein Todesurteil.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Jean Le Corre am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jean Le Corre

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jean Le Corre, 29. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1835/1

Sterbeurkunde von Jean Le Corre vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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