Robert Le Goff

3. Dezember 1921, Elliant/Finistère – 14. Dezember 1943
Der 21-jährige Robert Le Goff kommt im März 1943 als französischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland. In Berlin arbeitet er als Kraftfahrer bei einer Kartoffel­handelsfirma.
Nach einem Luftangriff am 23. November 1943 brennt der Dachstuhl eines Hauses in Berlin-Mitte, in dem ausländische Zwangs­arbeiterinnen unter­gebracht sind. Le Goff beteiligt sich zunächst an den Lösch­arbeiten. Später entwendet er aus deren Spinden einige Gegenstände.
Am 3. Dezember 1943 wird Le Goff festgenommen. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 9. Dezember 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung“ zum Tode.
Robert Le Goff wird am 14. Dezember 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Robert Le Goff

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilstenor des Sondergerichts VI bei dem Landgericht Berlin gegen Robert Le Goff, 9. Dezember 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 17256

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Robert Le Goff, 14. Dezember 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 17256

Sterbeurkunde von Robert Le Goff vom 15. Dezember 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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