Alexandre Le Guludec
Anschließend nimmt er wegen einer Erkrankung keine Arbeit mehr auf. Von Februar bis April 1943 beteiligt sich Le Guludec an mehreren Einbruchdiebstählen. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn und drei weitere französische Zwangsarbeiter am 21. September 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Alexandre Le Guludec am 30. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alexandre Le Guludec
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Ablehnung der Gnadengesuche von Georges Lorenzini, Alexandre Le Guludec, Francis Grieoche und André Lecomte durch den Reichsminster der Justiz, 30. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035
Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Vollstreckung der Todesurteile an Georges Lorenzini, Alexandre Le Guludec, Francis Grieoche und André Lecomte, 1. Oktober 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035





