Roman Lebek

4. August 1896, Gleiwitz (Gliwice) – 28. Mai 1943
Roman Lebek wird am 4. August 1896 in Gleiwitz geboren. Er nimmt als Soldat am Ersten Welt­krieg teil und wird 1918 mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausge­zeichnet. Ab 1919 arbeitet als Strecke­narbeiter für die Reichs­bahn in Gleiwitz und ist bei seiner Festnahme Reichs­bahnbetriebs­assistent.
Zwischen Sommer 1931 und April 1933 ist Roman Lebek für den polnischen Nach­richten­dienst tätig. Als Ange­höriger des Bahn­schutzes beschafft er Material über Ausbildung und Ausrüs­tung des ober­schlesischen Bahn­schutzes. Er wird deswegen am 3. April 1943 vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” wegen „Landes­verrats” zum Tode verurteilt und am 28. Mai 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Roman Lebek vom 3. April 1943

Bundesarchiv R 3016/332

Sterbeurkunde von Roman Lebek vom 29. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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