André Lecomte

10. Juli 1915, Paris – 30. September 1943
André Lecomte kommt im Oktober 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Berlin. Im Bezirk Gesundbrunnen arbeitet er bei dem Elektrokonzern AEG als Mechaniker. Seit dem 8. März 1943 ist Lecomte krankgemeldet.
Von März bis April 1943 beteiligt sich André Lecomte an mehreren Einbruchdiebstählen. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 21. September 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird André Lecomte am 30. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Lecomte

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035

Ablehnung der Gnadengesuche von Georges Lorenzini, Alexandre Le Guludec, Francis Grieoche und André Lecomte durch den Reichsminster der Justiz, 30. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035

Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Vollstreckung der Todesurteile an Georges Lorenzini, Alexandre Le Guludec, Francis Grieoche und André Lecomte, 1. Oktober 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035

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