Jean Ledoux


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jean Ledoux, Juni 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1837/2
Im August 1942 wird er als „Zivilarbeiter“ nach Deutschland zur Firma Siemens in Berlin „dienst­verpflichtet“. Am 11. November 1942 erscheint Ledoux nicht mehr zur Arbeit. Nachdem er Anfang April 1943 von der Polizei aufgegriffen wird, nimmt er die Arbeit bei Siemens wieder auf.
Am 4. Mai 1943 begeht Ledoux einen gescheiterten Überfall auf eine Gastwirtschaft. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 22. Juli 1943 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Jean Ledoux in der Nacht vom 7. auf den 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Jean Ledoux
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1837/1
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jean Ledoux, 7. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1837/1
Sterbeurkunde von Jean Ledoux vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





