René Legouge
Im April 1943 kommt René Legouge als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland und arbeitet bei der Argus-Motorengesellschaft in Berlin-Reinickendorf als Einrichter. Bereits im Juli 1943 meldet er sich zu der von der deutschen Wehrmacht in Frankreich gegründeten „Légion des volontaires français contre le bolchévisme“. Ende August gibt er seine Arbeit auf, weil er mit seiner baldigen Einberufung rechnet.
Am 26. September 1943 begeht Legouge einen Einbruchdiebstahl in ein Friseurgeschäft in Berlin-Mitte. Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin verurteilt Legouge am 27. Januar 1944 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird René Legouge am 2. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von René Legouge
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2286
Ablehnung des Gnadengesuchs von René Legouge durch Reichsjustizminister Thierack, 22. Februar 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2286
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von René Legouge, 2. März 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2286
Sterbeurkunde von René Legouge vom 3. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







