Kurt Lehm
Lehm übertritt im November 1934 die deutsch-tsche­choslowakische Grenze und macht gegenüber den dortigen Behörden umfassende Angaben zu seiner Teilnahme an den SA-Kursen. Dabei gerät er in den Verdacht, ein deutscher Agent zu sein und wird für kurze Zeit inhaftiert. Bei der Rückkehr ins Deutsche Reich wird er festgenommen und vom „Volksgerichtshofs“ im Sep­tember 1936 wegen „Unterhaltens landesverräterischer Beziehungen“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Im Jahr 1941 wird bei den Akten des tschechoslowaki­schen Geheimdienstes eine Niederschrift zur Verneh­mung Lehms gefunden. Er wird vom „Volksgerichtshof“ am 3. Dezember 1942 wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 4. März 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Kurt Lehm
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Kurt Lehm vom 2. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/4587
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Kurt Lehm vom 3. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/4587
Sterbeurkunde von Kurt Lehm vom 5. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























