Wilhelm Lehmann

13. Januar 1869, Klein Rietz/Beeskow-Storkow – 10. Mai 1943
Wilhelm Lehmann besucht die Volks­schule und ist danach bis zu seinem 20. Lebensjahr als Land­arbeiter tätig. Nachdem er von 1891 bis 1894 seinen Wehrdienst geleistet hat, arbeitet er in verschiedenen Berliner Betrieben als Transport­arbeiter. Ab 1931 bezieht er eine Invaliden­rente.
Der verheiratete Rentner wird am 13. November 1942 festge­nommen, weil er Hitler in der Öffentlichkeit als Massen­mörder bezeichnet und dazu aufgerufen hat, ihn zu töten.
Der 1. Senat des „Volks­gerichtshofs“ verurteilt ihn am 8. März 1943 wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat“ zum Tode. Wilhelm Lehmann wird am 10. Mai 1943 in der Straf­anstalt Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Lehmann

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage gegen Wilhelm Lehmann,
25. Januar 1943

Bundesarchiv R 3017/33086

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Wilhelm Lehmann, 8. März 1943

Bundesarchiv R 3017/33086

Sterbeurkunde von Wilhelm Lehmann vom 11. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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