Josef Leicht


Erkennungsdienstliches Foto von Josef Leicht, November 1940
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6199
Im Juni 1940 wird er zum „Arbeitseinsatz” in der Henschel Flugzeug-Werke AG in Berlin zwangsverpflichtet und lebt in einem Männerheim. Weil er von seinem Lohn seine Lebenshaltungskosten nicht decken kann, geht er am 2. November 1940 nicht mehr zur Arbeit und versucht einer Frau ihre Handtasche zu rauben und verletzt dabei einen Mann, der sich ihm in den Weg stellt. Er gibt zudem an, dass ihm im Heim seine Kleidung gestohlen wurde.
Josef Leicht wird am 26. März 1941 vom Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt und am 29. Mai 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Leicht
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilsformel des Sondergerichts II bei dem Landgericht Berlin gegen Josef Leicht vom 26. März 1941
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6199
Sterbeurkunde von Josef Leicht vom 29. Mai 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





