Ludwig Freiherr von Leonrod

17. September 1906, München – 26. August 1944
Ludwig Freiherr von Leonrod

Ludwig Freiherr von Leonrod

Archiv des Instituts für Zeitgeschichte ED 106/98

Der Berufsoffizier Ludwig Freiherr von Leonrod ist im Sommer 1944 Kommandeur einer Aufklärungseinheit. Im Herbst 1943 weiht Claus Schenk Graf von Stauffenberg seinen Bamberger Regimentskameraden Leonrod in die Staatsstreichpläne ein.
Leonrod ist hierfür als Verbindungsoffizier im Wehrkreis VII (München) vorgesehen. Den Tag des Umsturz­versuchs vom 20. Juli 1944 erlebt er im Bendlerblock in Berlin. Am 21. Juli 1944 wird Ludwig Freiherr von Leonrod von der Gestapo festgenommen und in das Hausgefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße gebracht.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn am 21. August zum Tode. Am 26. August 1944 wird Leonrod in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Politische Beauftragte und Verbindungsoffiziere der Verschwörer des 20. Juli 1944 in den einzelnen Wehrkreisen, 24. Juli 1944

Bundesarchiv NS 6/4

Ludwig Freiherr von Leonrod vor dem „Volksgerichtshof”, 21. August 1944

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Fritz Thiele, Ulrich Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld, Ludwig Freiherr von Leonrod, Friedrich Jäger und Joachim Sadrozinski, 21. August 1944

Bundesarchiv R 3001/24775

Erste Festnahmeliste der Sonderaktion 20. Juli 1944, 24. Juli 1944

Bundesarchiv NS 6/4

Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs des Heeres” aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944

Bundesarchiv Militärarchiv

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