Ludwig Freiherr von Leonrod
Leonrod ist hierfür als Verbindungsoffizier im Wehrkreis VII (München) vorgesehen. Den Tag des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 erlebt er im Bendlerblock in Berlin. Am 21. Juli 1944 wird Ludwig Freiherr von Leonrod von der Gestapo festgenommen und in das Hausgefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße gebracht.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn am 21. August zum Tode. Am 26. August 1944 wird Leonrod in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Politische Beauftragte und Verbindungsoffiziere der Verschwörer des 20. Juli 1944 in den einzelnen Wehrkreisen, 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Ludwig Freiherr von Leonrod vor dem „Volksgerichtshof”, 21. August 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Fritz Thiele, Ulrich Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld, Ludwig Freiherr von Leonrod, Friedrich Jäger und Joachim Sadrozinski, 21. August 1944
Bundesarchiv R 3001/24775
Erste Festnahmeliste der Sonderaktion 20. Juli 1944, 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs des Heeres” aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944
Bundesarchiv Militärarchiv






























