André Leue
Nach seiner Entlassung kehrt er nicht zu seiner Arbeitsstelle zurück, sondern lebt von Diebstählen und Einbrüchen, die er gemeinsam mit mehreren anderen französischen Zwangsarbeitern begeht.
Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt André Leue wegen zahlreicher Geschäfts­einbrüche als „Volksschädling” am 24. August 1944 zum Tode. Neun weitere der insgesamt 31 Angeklagten werden ebenfalls zum Tode verurteilt, die anderen Angeklagten erhalten zum Teil hohe Zuchthausstrafen.
Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und André Leue wird am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von André Leue
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils an André Leue und Anderen durch den Reichsminister der Justiz Dr. Thierack, 22. September 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3072/25
Sterbeurkunde von André Leue vom 30. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





