Walter Liedel
2. April 1891, Liegnitz (Legnica)
– 8. September 1943
Dem in Babelsberg bei Potsdam wohnhaften Journalisten Walter Liedel werden „Logis-, Darlehens- und Heiratsschwindeleien” vorgeworfen.
Walter Liedel wird am 22. Juli 1943 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin wegen „Betrugs im Rückfall” auf Grundlage der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Walter Liedel wird am 22. Juli 1943 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin wegen „Betrugs im Rückfall” auf Grundlage der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Walter Liedel vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

