Gilbert Lienard

16. November 1920, Besançon – 25. November 1943
Der gelernte Koch Gilbert Lienard kommt am 12. Juli 1943 als franzö­sischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutsch­land. Die vom Arbeits­amt vermittelte Stelle in Berlin kann Gilbert Lienard aufgrund einer Hand­verlet­zung nicht antreten.
Im August beteiligt er sich an drei Geschäfts­ein­brüchen. Dafür verurteilt das Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin Lienard und drei weitere Franzosen am 3. November 1943 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird Gilbert Lienard am 25. November 1943 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Gilbert Lienard

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3849

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Gilbert Lienard, 26. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3849

Sterbeurkunde von Gilbert Lienard vom 26. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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