Jean-Baptiste van der Linden

16. April 1924, Ransart – 25. Juni 1943
Jean-Baptiste van der Linden

Gestapofoto von Jean Baptiste van der Linden

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1124

Der belgische Schlosser Jean-Baptiste van der Linden ist als „Zivil­arbeiter“ in Berlin beschäftigt.
Von Ende November bis Anfang Dezember 1942 soll er an drei Ein­bruch­dieb­stählen in Berliner Geschäfte beteiligt sein und sich auch der Hehlerei schuldig gemacht haben. Am 9. Dezember wird er festge­nommen und zusammen mit 23 weiteren Personen angeklagt.
Der 19-jährige Jean-Baptiste van der Linden wird am 27. Mai 1943 vom Reichs­gericht, 2. Straf­senat, auf der Grund­lage der „Volks­schäd­lings­verord­nung“ zum Tode verurteilt und am 25. Juni 1943 in Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jean-Baptiste van der Linden

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1121/5

Bescheid des Generalstaatsanwalts beim Landgericht Berlin über die Hinrichtung von Jean-Baptiste van der Linden, 26. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1121/5

Sterbeurkunde von Jean-Baptiste van der Linden vom 26. Juni 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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