Bruno Lindenau

2. Juli 1872, Spengawsken (Szpegawsk) – 3. Juli 1935
Bruno Lindenau

Bruno Lindenau

Privatbesitz

Bruno Lindenau tritt 1887 in die Unteroffiziersschule ein, beendet diese aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht und nimmt eine Lehre in der könig­lichen Gewehrfabrik Danzig auf, wo er anschließend als Geselle und ab 1897 schließlich als Waffenmeister tätig ist. Ab April 1902 ist er Waffenmeister bei der kaiserlichen Armee, später auch in der neu gebildeten Reichswehr.
Seit Mitte der 1920er Jahre hat Lindenau über Kontakt­personen Verbindung zu einem Mitarbeiter des französischen Geheimdienstes. Ab 1929 ist Lindenau in Perleberg stationiert. Er wird am 25. Oktober 1933 festgenommen.
Am 30. November 1934 wird Bruno Lindenau vom „Volksgerichthof” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 3. Juli 1935 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Bruno Lindenau

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Bekanntmachung der Hinrichtung von Bruno Lindenau und Egon Bress vom 3. Juli 1935

Bundesarchiv R 3017/33636

Sterbeurkunde von Bruno Lindenau vom 3. Juli 1935

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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