Josef Lipin

19. Januar 1913, Krzeslaw/Lodz (Łódź) – 13. Januar 1943
Josef Lipin, 1913 in Krzeslaw geboren, ist Land­arbeiter. Von 1935 bis 1937 dient er in einem polnischen Kaval­lerie­regiment, zuletzt ist er Unteroffizier.
Nach dem deutschen Überfall auf Polen wird er im Oktober 1939 mit einem Sammel­transport nach Ober­bayern verschleppt. Dort wird er in Schacha bei Wasser­burg am Inn als Zwangs­arbeiter in der Land­wirtschaft eingesetzt. Gemeinsam mit einem anderen polnischen Zwangs­arbeiter, Johann Gorgol, beabsichtigt Josef Lipin, im Frühherbst 1940 aus Deutschland über die Grenze bei Feldkirch in Vorarl­berg in die Schweiz zu fliehen.
Josef Lipin wird am 6. Oktober 1941 festge­nommen, am 12. August 1942 vom 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” wegen „landes­verrä­terischer Feindbe­günstigung und Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 13. Januar 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Josef Lipin

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Gorgol und Josef Lipin vom 9. März 1942

Bundesarchiv R 3017/10153

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Gorgol und Josef Lipin vom 12. August 1942

Bundesarchiv R 3017/10153

Verkündung der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Josef Lipin vom 13. Januar 1943

Bundesarchiv R 3017/10153

Vollstreckung der Todesstrafe gegen Josef Lipin vom 13. Januar 1943

Bundesarchiv R 3017/10153

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