Josef Lipina
Seit 1934 studiert Josef Lipina Ökonomie und Jura an der Universität in Poznań. Im August 1939 erhält er auf Antrag die polnische Staatsbürgerschaft.
Bereits im Januar 1937 nimmt der polnische Geheim­dienst Kontakt zu Lipina auf. Nach anfänglichem Zögern erklärt er sich zur Mitarbeit bereit. Er unternimmt verschiedene Reisen nach Deutschland, bei denen er Informationen für den polnischen Geheimdienst sammelt und Kurierdienste übernimmt.
Der 4. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Josef Lipina am 18. Januar 1943 wegen „Landesverrats” zum Tode. Er wird am 16. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Lipina vom 24. August 1942
Bundesarchiv R 3017/12423
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Lipina vom 18. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/12423
Bericht über die Vollstreckung der Todesstrafe an Josef Lipina vom 17. April 1943
Bundesarchiv R 3017/12423
Sterbeurkunde von Josef Lipina vom 17. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
































