Fritz Lischewski
Im Frühjahr 1937 wird er vom Bruder seiner Frau mit einem Beamten des polnischen Nachrichtendienstes bekannt gemacht. Er macht ihm gegenüber genaue Angaben zu den während seiner Wehrübungen ge­sehenen Truppenübungsplätzen und Befestigungsan­lagen und reist nach Godrienen (Laskino), um die Lage einer weiteren Befestigungsanlage im deutsch-polnischen Grenzgebiet zu erkunden.
Lischewski wird im November 1938 festgenommen, am 8. September 1942 vom „Volksgerichtshof“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 3. Dezember 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Fritz Lischewski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Fritz Lischewski vom 5. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/12429
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Fritz Lischewski vom 8. September 1942
Bundesarchiv R 3017/12429
Sterbeurkunde von Fritz Lischewski vom 4. Dezember 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























