Fritz Lischewski

18. Juli 1908, Lehmanen/Kreis Ortelsburg (Szczytno) – 3. Dezember 1942
Fritz Lischewski wird am 18. Juli 1908 im Kreis Ortels­burg geboren und arbeitet nach dem Schul­besuch als Land- und Bauar­beiter. Ab Mitte der 1930er Jahre wird er als Soldat bei einer Artillerie- und Ergän­zungs­batterie aus­gebildet und nimmt zweimal an Übungen der deutschen Wehr­macht teil.
Im Frühjahr 1937 wird er vom Bruder seiner Frau mit einem Beamten des polnischen Nach­richten­dienstes bekannt gemacht. Er macht ihm gegenüber genaue Angaben zu den während seiner Wehr­übungen ge­sehenen Truppen­übungs­plätzen und Befes­tigungsan­lagen und reist nach Godrienen (Laskino), um die Lage einer weiteren Befestigungs­anlage im deutsch-polnischen Grenz­gebiet zu erkunden.
Lischewski wird im November 1938 festge­nommen, am 8. September 1942 vom „Volks­gerichtshof“ wegen „Landes­verrats“ zum Tode verurteilt und am 3. Dezember 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Fritz Lischewski

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Fritz Lischewski vom 5. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/12429

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Fritz Lischewski vom 8. September 1942

Bundesarchiv R 3017/12429

Sterbeurkunde von Fritz Lischewski vom 4. Dezember 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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