Stephan Liszewski
Anfang April 1940 kommt er als „Zivilarbeiter” nach Deutschland und arbeitet bei verschiedenen Landwirten und Gärtnern vor allem im brandenburgischen Friesack. Im Februar 1941 verlässt er seine Arbeitsstelle, geht nach Berlin und meldet sich dort beim Arbeitsamt. Da er seine Arbeitsstelle selbstständig verlassen hat, wird er für vier Wochen ins Arbeitslager Wuhlheide gebracht. Danach arbeitet er bei verschiedenen Gärtnern in Berlin, verlässt aber wegen der schlechten Bedingungen seine Arbeits­stellen immer wieder. Im Juni und Juli 1942 stiehlt er mehrere Koffer und Expresspakete auf Berliner Bahn­höfen.
Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin verur­teilt Stephan Liszewski wegen „Verbrechens nach der Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Er wird am 11. Januar 1943 in Berlin-Plötzensee er­mordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Stephan Liszewski
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Todesurteil des Sondergerichts Berlin II gegen Stephan Liszewski
Brandenburgisches Landeshauptarchiv C Rep. 12 C Berlin II 6782
Gnadengesuch des zum Tode verurteilten Stephan Liszewski vom 18. Dezember 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II 6782/2
Sterbeurkunde von Stephan Liszewski vom 12. Januar 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung












