Johann Litwicki
Litwicki und einige andere Einwohner von Glinki, wie Alexander und Johanna Nowacki, Pelagia Trocha und Therese Zuchowski, helfen Anfang März 1941 zwei aus deutscher Kriegsgefangenschaft geflo­henen Briten. Sie geben ihnen Zivilkleidung und Lebens­mittel und helfen ihnen bei ihrer weiteren Flucht.
Johann Litwicki wird am 31. Juli 1941 festgenommen, am 14. Januar 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichts­hofs” wegen „Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt und am 10. April 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Johann Litwicki
Bundesarchiv R 3017/38661
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Litwicki und andere vom 24. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/38661
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Litwicki und andere vom 14. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/38661
Betrifft: Gnadengesuch
Ich bin wegen Landesverrats zum Tode verurteilt worden, weil ich englischen Gefangenen, die auf der Flucht waren, den Weg gezeigt habe.
Ich habe nicht gewußt, daß es sich um englische Gefangene handelte, da dieselben mit Zivilkleidern versehen waren.
Ich bitte, die Todesstrafe in eine Zuchthausstrafe umzuwandeln.
Johann Litwicki
Gandengesuch von Johann Litwicki vom 3. Februar 1942
Bundesarchiv R 3017/38661
Bekanntmachung der Hinrichtung von Pelagia Trocha, Aleksander Nowacki und Johann Litwicki vom 10. April 1942
Bundesarchiv R 3017/38661



























