Georges Lorenzini
Im Juli 1942 kommt Lorenzini erneut nach Berlin, wo er erst bei einer Firma in der Frankfurter Allee und dann bis zum 16. November 1942 bei der Luftfahrt-Apparatebau GmbH als Dreher arbeitet.
Von Februar bis April 1943 beteiligt sich Lorenzini an mehreren Einbruchdiebstählen. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 21. September 1943 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Der 19-jährige Georges Lorenzini wird nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs am 30. September 1943 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Georges Lorenzini
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Ablehnung der Gnadengesuche von Georges Lorenzini, Alexandre Le Guludec, Francis Grieoche und André Lecomte durch den Reichsminster der Justiz, 30. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Georges Lorenzini, 30. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035





