Georges Lorenzini

18. Mai 1924, Lyon – 30. September 1943
Georges Lorenzini kommt am 27. November 1941 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. Er arbeitet bis Mai 1942 bei den Askania-Werken in Berlin-Mariendorf und geht dann nach Frankreich zurück.
Im Juli 1942 kommt Lorenzini erneut nach Berlin, wo er erst bei einer Firma in der Frankfurter Allee und dann bis zum 16. November 1942 bei der Luftfahrt-Apparatebau GmbH als Dreher arbeitet.
Von Februar bis April 1943 beteiligt sich Lorenzini an mehreren Einbruchdiebstählen. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 21. September 1943 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Der 19-jährige Georges Lorenzini wird nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs am 30. September 1943 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Georges Lorenzini

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Ablehnung der Gnadengesuche von Georges Lorenzini, Alexandre Le Guludec, Francis Grieoche und André Lecomte durch den Reichsminster der Justiz, 30. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Georges Lorenzini, 30. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035

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