Karel Louda


Erkennungsdienstliches Foto von Karel Louda, 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16780
Anfang November 1942 gibt Karel Louda die Tätigkeit auf und begeht in den folgenden Wochen im Nordwesten Berlins mehrere Einbruchdiebstähle in unbewohnten Bootshäusern und Lauben. An einigen ist der 1926 in Hodonín (Göding) geborene Josef Antoš beteiligt, der ebenfalls seit 1942 als „Zivilarbeiter” in Berlin ist.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt Karel Louda, der wegen Einbruchdiebstahls in Prag vorbestraft ist, am 4. August 1943 als „rückfällige[n] Dieb” auf Basis der Verordnung gegen „Volksschädlinge” zum Tode. Josef Antoš erhält eine einjährige Haftstrafe.
Karel Louda wird am 8. September 1943 um 3.45 Uhr während der sogenannten Blutnächte ermordet.
Dokumente
Aufnahmemitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee für Karel Louda
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16779
Ablehnung der Begnadigung von Karel Louda durch Reichjustizminister Thierack, 2. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16779
Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Hinrichtung von Karel Louda, 13. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16779
Sterbeurkunde von Karel Louda vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







