Stefan Lovász
Er tritt in die KPD ein, für die er als „Arbeiterkorrespondent” unter anderem bei der „Arbeiterzeitung” in Bremen schreibt. Im März 1933 verlässt er die Stadt und versteckt sich in den folgenden Monaten bei Freunden und Bekannten. Im Sommer 1933 kehrt er zurück und wird Kassierer für die illegale KPD.
Lovász reist später nach Hamburg, von dort in die Niederlande, anschließend nach Saarbrücken und Zürich. Vom Zentralkomitee (ZK) der KPD bekommt er den Auftrag, in Süddeutsch­land Bezirksleiter zu werden. Lovász baut daraufhin den illegalen Apparat dort weiter aus.
Am 12. Juni 1937 wird Stefan Lovász vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 20. Juni 1938 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Stefan Lovász
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stefan Lovász, Alfred Grözinger, Josef Steidle, Artur Göritz und Liselotte Herrmann, 12. Juni 1937
Bundesarchiv R 3017/28895
Ablehnung eines Gnadenerweises für Stefan Lovász durch Adolf Hitler, 14. Juni 1938
Bundesarchiv R 3017/28895
Protokoll der Vollstreckung der Todesurteile gegen Stefan Lovász, Josef Steidle, Artur Göritz und Liselotte Hermann, 20. Juni 1938
Bundesarchiv R 3017/28895
Bekanntmachung der Hinrichtung von Stefan Lovász, Josef Steidle, Artur Göritz und Liselotte Herrmann, 20. Juni 1938
Bundesarchiv R 3017/28895




























































