Michael Lubda

27. September 1903, Salzbrunn (Ładza) – 21. März 1941
Der im oberschlesischen Peiskretscham (Pyskowice) lebende Michael Lubda gehört der Glaubens­gemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Als er nach Beginn des Zweiten Weltkrieges zur Wehrmacht eingezogen wird, verweigert er den Dienst an der Waffe. Michael Lubda ist zwar bereit, als Sanitätssoldat zu dienen, aufgrund seiner Glaubens­überzeugung verweigert er jedoch den Eid auf Hitler.
Michael Lubda wird am 10. Januar 1941 wegen „Eidesverweigerung” vom Reichs­kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 21. März 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Michael Lubda

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Michael Lubda vom 21. März 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück