August Luka
Ab 1939 wird er zum Schweißer umgeschult und arbeitet zuletzt in dieser Position im Rüstungsbetrieb „Austria”. Er ist verheiratet und seit 1923 Angehöriger der Sozialde­mokratischen Gewerkschaft.
Ende 1942 erhält August Luka ein kommunistisches Flug­blatt, dass zur Sabotage von „Hitlers Kriegsma­schinen” und langsameren Arbeiten aufruft. Zusammen mit sei­nem Kollegen Leopold Segall vervielfältigt er das Schrei­ben und verteilt es in seinem Betrieb.
Wegen dieser Betätigung werden beide Männer am 16. Februar 1943 vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum erschwertem Hochverrat” zum Tode verurteilt.
August Luka wird am 28. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Erkennungsdienstliche Erfassung von August Luka
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen August Luka und Leopold Segall vom 31. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/25720
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen August Luka und Leopold Segall vom 16. Februar 1943
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien
Sterbeurkunde von August Luka vom 29. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen August Luka und Leopold Segall
Bundesarchiv R 3017/25720























