Ladislav Lukeš
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich einer Gruppe von Postangestellten an, die gegen die deutsche Besatzung Wi­derstand leistet. Unter einem Decknamen sammelt Ladislav Lukeš Informationen unter anderem über die Stimmung in der Bevölkerung, Truppentransporte sowie Wirtschaftsdaten für einen Nachrichtendienst in Prag, der diese per Funk ins Ausland übermittelt.
Am 16. März 1942 wird der verheiratete Familienvater festgenommen und am 28. Mai 1943 zusammen mit Bedřich Jetonický, Antonín Kulička, Ferdinand Malina, Josef Oliva und Jan Weil vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Sie alle werden am 9. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Lukeš und weitere Personen vom 10. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Lukeš und weitere Personen vom 28. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Fernschreiben zur Vollstreckung der Urteile gegen Ladislav Lukeš und weitere Personen vom 11. September 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-11
Sterbeurkunde von Ladislav Lukeš vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























































