Czesław Łukowski

10. Juli 1915, Rawitsch (Rawicz) – 13. Oktober 1942
Czeslaw Łukowski wird am 10. Juli 1915 in Rawitsch in der Provinz Posen geboren. Nach der Volks­schule besucht er das Gymnasium und dient anschlie­ßend im polni­schen Heer, zuletzt als Unter­offizier. Im Jahr 1937 beginnt er ein Studium der Forst­wissen­schaft an der Univer­sität in Poznań. Nach dem deutschen Über­fall wird er wieder zum Heer einbe­rufen, entgeht aber der Gefangen­nahme und kehrt im Oktober 1939 nach Posen zurück. Er arbeitet seitdem bei der Städti­schen Garten­bauver­waltung in Golnau.
Im Januar 1940 schließt er sich einer geheimen polni­schen Militär­organi­sation an, die gegen die deut­sche Besatzung kämpft und einen bewaff­neten Aufstand plant. Diese Organi­sation, die von ehe­maligen polni­schen Berufs­offizieren gebildet wird, nennt sich Wojskowa Organi­zacja Ziem Zachod­nich (WOZZ – Militär­organisa­tion der West­gebiete). Czeslaw Łukowski erhält die Aufgaben, neue Mitglieder zu werben sowie militä­rische Objekte in Posen und deutsche Truppen­verschie­bungen zu beobachten.
Er wird am 6. Juli 1940 festge­nommen, am 31. August 1942 vom 1. Senat des Ober­landes­gerichts Posen wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 13. Oktober 1942 in Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Czesław Łukowski

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des Oberlandesgerichts Posen gegen Czesław Łukowski vom 5. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/12511

Urteil des Oberlandesgerichts Posen gegen Czesław Łukowski vom 31. August 1942

Bundesarchiv R 3017/12511

Sterbeurkunde von Czesław Łukowski vom 14. Oktober 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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